öffnungszeiten
blockHeaderEditIcon
AQUA Diagnostik Logo

Sprechzeiten:

09:00 - 20:00 Uhr
karriere
blockHeaderEditIcon

Probenehmer (m/w/d) bei AQUA Diagnostik:
Jetzt bewerben
telefon
blockHeaderEditIcon

Ihr persönlicher Kontakt zu uns
089 8207 3333
header-gefaehrdungsanalyse
blockHeaderEditIcon
Person auf einem Rohrleistungssystem
menu
blockHeaderEditIcon
breadcrumb
blockHeaderEditIcon

Maßnahmen bei Überschreitung des technischen Maßnahmen­wertes für Legionellen -

die Gefährdungsanalyse bei Legionellenkontamination

Liegt eine Überschreitung des meldepflichtigen Grenzwertes - also des technische Maßnahmenwertes - von 100 KBE/100 ml mit Legionellen vor, sieht die Trinkwasserverordnung bereits seit 2001 im § 16 Absatz 7 Nummer 2 TrinkwV die Durchführung einer Gefährdungsanalyse mit einer Ortsbegehung durch fachkundige (hygienisch-technische Sachverständige) Personen vor.

Diese Gefährdungsanalyse ist die

  • systematische Ermittlung von Gefährdungen und Ereignissen in den Prozessen der Wasserversorgung 
  • Identifizierung der Gefährdungen (…) die an unterschiedlichen Stellen des Versorgungssystems auftreten und (…) durch unterschiedliche Ereignisse ausgelöst werden können

so die DIN-EN 15975-2 "Sicherheit der Trinkwasserversorgung  - Leitlinien für das Risiko- und Krisenmanagement – Teil 2: Risikomanagement", ehemals Hinweisblatt W 1001 des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW)

Ziel der Gefährdungsanalyse

Mögliche Gefährdungen und Ereignisse, die Ursache für eine Legionellenkontamination sein können, sind für die gesamte Trinkwasserinstallation zu erfassen.

Die Gefährdungsanalyse sollte dabei so konkret wie möglich im Hinblick auf mögliche "biologische, chemische, physikalische oder radiologische Beeinträchtigung im Versorgungssystem", insbesondere eben mit Augenmerk auf das Auftreten größerer Legionellenkolonien, formuliert und individuell für das betrachtete Versorgungssystem durchgeführt werden.

Die in der Vergangenheit von Gutachtern häufig einfach aufgelisteten relevanten technischen Mängel ohne eine ausführliche Bewertung der hygienischen Verhältnisse vor Ort und unter Berücksichtigung der vorhandenen Probenahme- und ermittelten Befunddaten ist gemäß der Trinkwasserverordnung nicht (mehr) möglich. Die Ortsbesichtigung unter Berücksichtigung technischer und hygienischer Besonderheiten entlang des Trinkwasserleitungsweges ist wesentlicher Bestandteil der Ursachenaufklärung, die zusammen mit dem UsI (nach § 16 Abs. 7 Nr. 1 TrinkwV) durchgeführt werden sollte.

Die hinreichend dokumentierte Gefährdungsanalyse soll dem UsI konkrete Hinweise von "planerischen, bau- oder betriebstechnischen Mängel einer Anlage" liefern. Gleichzeitig liefert das Gutachten Anhaltspunkte für notwendige Abhilfemaßnahmen, im besten Fall gar ein Sanierungskonzept und die Möglichkeit, eine zeitliche Priorisierung unter Berücksichtigung der Gefährdung der Gesundheit von Personen festzulegen.

Nicht Bestandteil einer Gefährdungsanalyse ist die Beseitigung von Mängeln, die zu einer möglichen Kontamination geführt haben oder die Umsetzung des Sanierungskonzepts. Im Rahmen der Gutachtenerstellung sind Spülvorgänge oder Desinfektionsmaßnahmen sowie Arbeiten an Trinkwasserinstallationen ausgeschlossen. Gerne vermitteln wir Ihnen dafür örtliche und Installationsfachbetriebe für Heizung und Klima oder qualifizierte Mitarbeiter aus der Sanitärtechnik.

Wer darf ein Gutachten erstellen?

Die Empfehlungen für die Durchführung einer Gefährdungsanalyse gemäß Trinkwasserverordnung des Umweltbundesamtes führen den Personenkreis auf, der Gefährdungsanalysen durchführen darf: Danach heißt es, "qualifizierte Mitarbeiter u.a. aus folgenden Unternehmen:

  • gemäß DIN EN ISO 170208 akkreditierte technische Inspektionsstellen für Trinkwasserhygiene,
  • nach Trinkwasserverordnung akkreditierte und nach § 15 Absatz 4 TrinkwV zugelassene Untersuchungsstellen (Labore),
  • (...)"

Kerstin Karpf, Inhaberin der AQUA Diagnostik, verfügt analog der Beschreibung im Empfehlungspapier über die ausreichende Qualifikation mit ihrem einschlägigen Abschluss des Bachelor Studiengangs Business Administration für das Gesundheit- und Sozialwesen über das geforderte Studium. Mit dem Besuch fortlaufender berufsrelevanter Fortbildungen werden Kenntnisse vertieft und an die Veröffentlichung aktueller Verordnungen angepasst. Dazu gehören u.a. die Fortbildung nach VDI 6023 (Zertifikat, Kategorie A), DVGW-Fortbildungen zur Trinkwasserhygiene. AQUA Diagnostik liegen die relevanten technischen Regelwerke vor und zugehörige Kommentierungen sind den Mitarbeitern in jeweils aktueller Form bekannt.

Besprechungstermin für eine Gefährdungsanalyse

Download-Tipp zur Gefährdungsanalyse

Die Empfehlungen für die Durchführung einer Gefährdungsanalyse gemäß Trinkwasserverordnung des Umweltbundesamtes (UBA) - Maßnahmen bei Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen basieren auf einer Anhörung der Trinkwasser­kommision und sind für den Leser frei verfügbar. Auf elf Seiten wird ausführlich der Ablauf, Aufbau und Inhalt einer Gefährdungsanalyse beschrieben.

Aus dem Inhalt:

  • Anlass der Dokumentation mit der Beschreibung, was das UBA unter einer Gefährdungsanalyse versteht.
  • Der rechtliche Rahmen mit den Betreiberpflichten und der Rolle des Gesundheitsamtes werden aufgeführt.
  • Die Grundlagen der Gefährdungsanalyse sowie - wie bereits zuvor beschrieben - wer eine Gefährdungsanalyse durchführen darf.
  • Da die Durchführung und der Ablauf der Gefährdungsanalyse im Kapitel 6 der Empfehlung des UBA detailliert dargestellt ist, haben wir im Rahmen dieses Abschnitts auf unserer Homepage darauf verzichtet.
  • Die Darstellung führt die Mindestinhalte und Form der Dokumentation auf und geht in einem Abschnitt auf die Beurteilung der Gefährdungsanalyse durch den UsI (Betreiberpflicht) und in einem weiteren Kapitel auf die Information der Nutzer der Anlage (§§ 16, 20 & 21 TrinkwV) ein.
  • Den Abschluss bildet die Auflistung von Beispielen für hygienisch relevante technische Mängel in einem Gutachten sowie Verweise und Verlinkungen auf relevante technische Mitteilungen und DVGW Arbeitsblätter, VDI-Richtlinien und DIN-Normen, beispielsweise auf die DIN EN 806: Technische Regeln für die Trinkwasser-Installationen.

zum PDF-Download

Anfrage
blockHeaderEditIcon

Ihre Anfrage an uns

Sie wollen AQUA Diagnostik zunächst kennenlernen, um zu erfahren, welche Vorteile Sie mit einem outgesourcten Spezialisten für die Trinkwasser-Hygiene erzielen können?

Kontaktieren Sie mich völlig unverbindlich und wir vereinbaren einen Beratungstermin - bundesweit.

Kerstin Karpf, AQUA Diagnostik

 

Kontaktformular

 

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*